Infoabend

für Paare mit Kinderwunsch

Termine

Jeden ersten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr.
Nächster Termin: 03.12.2019

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Anmeldung

Kinderwunschzentrum – Leistungen

Unsere Leistungen

Das erfolgreiche Erzielen einer Schwangerschaft bei ungewollt kinderlosen Paaren haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Dafür möchten wir Sie optimal behandeln. Das bedeutet für uns: soviel medizinischer Aufwand wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Eine Therapie bei ungewollter Kinderlosigkeit ist daher stufenartig aufgebaut: wenn der medizinische Vorbefund nicht dagegen spricht, wählen wir zunächst eine Behandlungsform, die möglichst wenige Eingriffe nach sich zieht. Solche relativ einfachen Methoden sind beispielsweise die Zyklusoptimierung, die Bestimmung des Zeitpunktes des Eisprunges (VZO) und das Einbringen des Samens in die Gebärmutter (intrauterine Insemination).

Bei komplizierterer Ausgangslage ist die Befruchtung von Eizellen außerhalb des mütterlichen Körpers (IVF / ICSI) in unserem Reinraum-Labor das Mittel der Wahl. Auch bei stark verringerter Spermienzahl des Mannes und sogar beim völligen Fehlen von Samenzellen im Ejakulat können wir Paaren eine Behandlungsmöglichkeit anbieten.

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Viele Patienten möchten durch zusätzliche Maßnahmen im Rahmen einer IVF / ICSI -Behandlung ihre Erfolgschancen verbessern.

Eine grundsätzlich sehr sinnvolle Maßnahme ist das Einfrieren und Aufbewahren von befruchteten Eizellen, die während einer Kinderwunschbehandlung entstanden sind und zunächst nicht benötigt werden.

Ei- und Samenzellen können aber auch unabhängig von einer Kinderwunschbehandlung eingefroren werden. Sehr empfehlenswert ist dies z. B. vor onkologischen Behandlungen, die einen Verlust der Fruchtbarkeit nach sich ziehen könnten oder vor einer Sterilisation. Auch wenn die Erfüllung des Kinderwunsches in eine spätere Lebensphase verschoben werden soll, kann das Einfrieren von unbefruchteten Eizellen erwogen werden.

Auch weitere Maßnahmen können in Ihrer individuellen Situation sinnvoll sein, sprechen Sie uns bitte darauf an. Wir beraten Sie gerne, selbst wenn Sie eine Leistung in unserem Angebot vermissen sollten.

Ihr Dr. Peter Kunstmann

Kinderwunschzentrum für Lübeck, Kiel, Schwerin und Hamburg

Kinderwunsch Holstein betreut Paare im Umkreis von etwa 120 Kilometern.

Unser Einzugsbereich umfasst das Gebiet zwischen Hamburg, Kiel, Schwerin, Wismar, Ratzeburg und Mölln.

Kinderwunschzentrum – Leistungen

Leistungsübersicht

Zyklusoptimierung

Mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen und Hormonanalysen können wir feststellen, ob bei einer Frau im fruchtbaren Alter eine normale Eizellreifung und der Eisprung vorhanden sind.

Ist dies nicht der Fall, können wir durch geeignete Maßnahmen einen regelrechten Monatszyklus erreichen. Auch Fehlverhältnisse bestimmter Hormone im Körper der Frau können wir erkennen und entsprechend behandeln.

VZO

Bei dieser Behandlungsvariante bestimmen wir mit Hilfe von Ultraschalluntersuchungen der Eierstöcke und mit Hormonanalysen den Zeitpunkt des Eisprunges. Dadurch können wir dem Paar eine Empfehlung geben, in welchem Zeitraum durch Geschlechtsverkehr die höchste Schwangerschaftswahrscheinlichkeit zu erzielen ist.

Das Optimum liegt dabei in einem Zeitraum von ein bis drei Tagen vor dem Eisprung. Wir empfehlen daher dem Paar, in der fruchtbaren Phase vor dem Eisprung durchaus öfter Geschlechtsverkehr zu haben. Da Spermien in der Gebärmutter mehrere Tage überlebensfähig sind, kann die Befruchtungswahrscheinlichkeit durch die Anwesenheit einer hohen Spermienanzahl positiv beeinflusst werden.

Hormonbehandlung

Durch eine mit Beginn des Regelzyklus einsetzende Behandlung mit körperidentischen Hormonen kann die Reifung von Eizellen in den Eierstöcken gefördert und verstärkt werden.

Während der weibliche Körper im Monatszyklus in der Regel nur eine Eizelle zur Reifung bringt, erhalten wir durch die hormonelle Stimulation der Eierstöcke normalerweise mehr als nur eine befruchtungsfähige Eizelle. Dadurch können wir die Wahrscheinlichkeit deutlich steigern, dass sich im Rahmen der Behandlung ein hervorragend entwickelter Embryo bildet. Dieser hat eine hohe Wahrscheinlichkeit, sich einzunisten und zu einer Schwangerschaft zu führen.

Eine hormonelle Vorbehandlung wird üblicherweise in Kombination mit der intrauterinen Insemination, der IVF und der ICSI durchgeführt. Im Prinzip sind diese drei Behandlungsformen aber auch im „natürlichen Zyklus“, also ohne vorgeschaltete Hormonbehandlung möglich.

Unter welchen Voraussetzungen dies sinnvoll sein könnte, besprechen wir auf Wunsch gerne mit Ihnen.

Intrauterine Insemination

Die Intrauterine Insemination kommt bei leicht- bis mittelgradig eingeschränkten Spermiogrammen zum Einsatz.

Dafür wird das Ejakulat aufbereitet und eine Samenzellsuspension hergestellt, die keine Ejakulatsekrete mehr enthält. Das ist wichtig, da ein das Einspritzen eines ungereinigten Ejakulates zu schmerzhaften Kontraktionen der Gebärmutter und auch zu Infektionen führen könnte. Außerdem werden durch den Reinigungsvorgang gut bewegliche Spermien von schlecht oder gar nicht beweglichen Spermien getrennt.

Auf diese Weise erhält man eine konzentrierte Suspension gut beweglicher, befruchtungsfähiger Spermien, die in einem kurzen, schmerzfreien Eingriff in die Gebärmutter eingespritzt wird.

In-vitro-Fertilisation (IVF)

Bei der „konventionellen In-vitro-Fertilisation“ werden die Eizellen außerhalb des mütterlichen Körpers in unserem Reinraumlabor mit den Samenzellen des männlichen Partners zusammengebracht.

Dafür sollte die Samenqualität des Mannes normal oder höchstens mittelgradig eingeschränkt sein. Für den Befruchtungsvorgang werden die Samenzellen aus dem Ejakulat des Mannes isoliert, aufgereinigt und in einer festgelegten Menge ankonzentriert. Das Eindringen der Samenzellen in die Eizellen erfolgt danach als ein völlig natürlicher Vorgang in der gleichen Weise wie nach dem Geschlechtsverkehr.

Es gibt mehrere Gründe, eine IVF-Behandlung durchzuführen. An erster Stelle ist der Verschluss der Eileiter zu nennen. Dieser verhindert, dass die Eizellen aus dem Eierstock in die Gebärmutterhöhle gelangen. Um dieses Problem (im wahrsten Sinne des Wortes) zu „umgehen“, wurde die Möglichkeit der Befruchtung von Eizellen außerhalb des mütterlichen Körpers ursprünglich entwickelt.

Auch bei leicht bis mittelgradig verringerter Spermienanzahl oder-beweglichkeit kann durch die Bearbeitung des Ejakulates im Labor die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung erhöht werden.

Letztlich können aber auch bei normaler Spermienanzahl und –beweglichkeit nicht diagnostizierbare Einschränkungen der Samenqualität dazu führen, dass die Samenzellen eines Mannes nicht in der Lage sind, Eizellen zu befruchten. Im Rahmen einer IVF-Behandlung können wir im Labor eine eindeutige Aussage darüber treffen, ob die zu den Eizellen zugegebenen Samenzellen diese befruchtet haben.

Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Die „intracytoplasmatische Spermieninjektion“ ist eine erweiterte Variante der Befruchtung von Eizellen außerhalb des mütterlichen Körpers. Hierbei wird das Spermium in die Eizelle “eingespritzt”.

Die ICSI kommt bei stark reduzierter Anzahl oder Beweglichkeit der Samenzellen des männlichen Partners zum Einsatz. Auch in dem Fall, dass die Samenzellen aus unbekannten Gründen nicht in der Lage sind, Eizellen zu befruchten, kann eine ICSI erfolgversprechend eingesetzt werden.

Kryokonservierung von Samenzellen

Die Kryokonservierung von Samenzellen kann unter mehreren Umständen sinnvoll sein:

1. Eine medizinische Behandlung, bei der als Nebenwirkung der Verlust der männlichen Fruchtbarkeit befürchtet werden muss (z. B. eine onkologische Behandlung).

2. Bei sehr stark verminderter Spermienanzahl im Vorfeld einer IVF-ICSI-Therapie als „Notreserve“.

3. Als Fruchtbarkeitsreserve aus persönlichen Gründen (z. B. im Vorfeld einer Sterilisation).

Außerdem kann die Produktion von Samenzellen im Hoden bei manchen Männern so stark reduziert sein, dass wir bei einer Kinderwunschbehandlung darauf angewiesen sind, Spermien direkt aus dem Hodengewebe zu isolieren.

Dieses im Vorfeld einer ICSI-Therapie gewonnene Gewebe würden wir in einem ersten Schritt auf das Vorhandensein von Spermien untersuchen und bei positivem Befund zunächst einfrieren um dann die Paarbehandlung einzuleiten.

Kryokonservierung von befruchteten Eizellen

Bei einer Behandlung mittels IVF / ICSI entstehen in aller Regel mehr mit dem Samen des Partners befruchtete Eizellen, als in diesem Behandlungszyklus in den Körper der Frau zurückgegeben werden. Diese befruchteten Eizellen (auch „Vorkernstadien“ genannt) können eingefroren und mit einer guten Überlebensrate (ca. 80 Prozent) wieder aufgetaut und in die Gebärmutter der Frau zurückgesetzt werden.

Vorteil dieser Methode: vor dem Einsetzen der aufgetauten Vorkernstadien ist keine aufwändige Hormonbehandlung nötig.

Eingefrorene befruchtete Eizellen können über viele Jahre tiefgefroren aufbewahrt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer befruchteten Eizelle, sich einzunisten und eine Schwangerschaft zu erzeugen, ist dabei abhängig vom Alter der Frau zum Zeitpunkt der Entnahme der Eizelle, nicht vom Alter der Frau zum Zeitpunkt des Einsetzens in die Gebärmutter.

Kryokonservierung von unbefruchteten Eizellen (Social freezing)

Die Kryokonservierung unbefruchteter Eizellen stellt eine Fruchtbarkeitsreserve der Frau dar, wie sie zum Beispiel vor einer onkologischen Therapie oder auch aus persönlichen Gründen (“Social Freezing”) gebildet werden kann.

Diese Methode kann gewählt werden, wenn die Eizellen zum Zeitpunkt der Entnahme nicht mit Samenzellen eines männlichen Partners befruchtet werden sollen oder können.

Fruchtbarkeitserhaltung bei onkologischen Patienten

Wenn die Diagnose Krebs gestellt wird, erscheint vieles plötzlich nebensächlich. Das erste und wichtigste Ziel ist es, gemeinsam mit dem behandelnden Onkologen die Krankheit zu besiegen. Ein Thema, dass durch die Diagnose Krebs sehr häufig völlig in den Hintergrund tritt, ist der Wunsch nach einem eigenen Kind. Trotz aller seelischen Belastungen, die Ihre Erkrankung mit sich bringt, sollten Sie über dieses wichtige Thema nachdenken.

Die Heilungschancen bei einer Krebserkrankung haben sich in den letzten Jahren stetig verbessert. Nach der ausgestandenen Erkrankung ist es sehr oft möglich, wieder ein ganz normales Leben zu führen. Allerdings kann eine onkologische Therapie dazu führen, dass die sehr empfindlichen Vorstufen von Ei- und Samenzellen absterben. Die Folge kann der Verlust der Fruchtbarkeit sein.

Eine Möglichkeit, den Verlust der Fruchtbarkeit auszugleichen, ist das Anlegen einer Keimzellreserve vor Beginn der onkologischen Behandlung. Dabei werden Eizellen, Samenzellen oder Eierstockgewebe tiefgefroren („kryokonserviert“) und können später für eine Kinderwunschbehandlung verwendet werden.

Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Onkologen, welche Form des Fertilitätserhaltes für Sie in Frage kommen kann. Eine Terminvergabe für die Kryokonservierung ist bei uns sehr schnell und flexibel möglich. Unser erfahrenes Team sorgt in unserem Reinraumlabor für eine sichere und schonende Tiefgefrierung Ihrer Keimzellen.

Uns liegt besonders am Herzen, dass Sie Ihre Fruchtbarkeitsreserve bei uns in den besten Händen wissen. Dann können Sie sich voll auf Ihre Gesundung konzentrieren.

Kinderwunschzentrum Lübeck

Erfahrungsberichte

“Sehr toller, freundlicher und kompetenter Arzt. Nach erfolglosen versuchen in der Kinderwunschklinik UKSH, gingen wir zu Dr. Kunstmann und siehe da beim ersten Versuch sind wir Schwanger 🙂

Wir sind von Dr.Kunstmann und seinem gesamten Team mehr als begeistert. Wir haben uns vom ersten Augenblick an verstanden und wohl gefühlt. Für alle mit unerfüllten Kinderwunsch sind Dr.Kunstmann und sein Team die Richtige Adresse.”

“Nachdem wir uns bereits verschiedene Kinderwunschzentren angeschaut haben, sind wir glücklicherweise bei Dr. Kunstmann und Dr. Mehnert und dem tollen Team gelandet.

Die Atmosphäre ist hier sehr angenehm, schon fast familiär. Die Terminvergabe erfolgt immer sehr zeitnah. Die Praxis ist sehr modern ausgestattet und ansprechend gestaltet. Das große Ziel einer Schwangerschaft wurde gleich beim ersten Versuch erreicht! Die Betreuung ist einzigartig. Auftretende Fragen werden jederzeit auch telefonisch beantwortet.

Wir können dieses Kinderwunschzentrum absolut empfehlen und bedanken uns für die sensationelle Betreuung von allen Beteiligten.”

Kinderwunschzentrum

Kontakt

Kinderwunsch Holstein

Lübecker Str. 68, 23611 Bad Schwartau

Telefon

0451 4989 5522

E-Mail

info@ivf-badschwartau.de